Familienfreizeit der Ambulanten Betreuung

In einer eigenen Wohnung leben und die Unterstützung bekommen, die man braucht: Dafür gibt es die Ambulante Betreuung der Lebenshilfe. Sie betreut auch immer mehr Familien im Rahmen der begleiteten Elternschaft, wobei es sich um eine engmaschige Betreuung durch Jugend- und Einglie-derungshilfe handelt. Die Eltern bleiben verantwortlich für ihre Kinder, bekommen aber im Alltag die notwendige Unterstützung, um trotz eigener Beeinträchtigungen für ihre Kinder da sein zu können.

Der größte Wunsch der meisten Familien, die in der Ambulanten Betreuung betreut werden, war es, mit ihren Kindern Urlaub am Meer zu machen. In vielen Familien ist dies wegen der schwierigen finanziellen Situation nicht möglich. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass diese Familien ohne Hilfe solche Urlaube meistens weder planen, buchen noch durchführen können. Auch ist es für die Eltern schwierig, sich vorzustellen, ohne Unterstützung mit ihren Kindern allein an einen Ort zu fahren, in dem sie sich nicht auskennen.

Vom 23. bis 26. Juni 2017 bot die Ambulante Betreuung eine viertägige Reise für Familien an. Die Fahrt ging an die Nordsee nach Cuxhaven in eine Jugendherberge und wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ambulanten Betreuung begleitet. Insgesamt nahmen 43 Eltern, Kinder und Be-treuer daran teil.

Als Ausflüge standen eine Schifffahrt zu den Seehunden, ein langer Spaziergang zu einem Aus-sichtsturm sowie eine Fahrt mit der Dühnen-Bahn auf dem Programm. „Wir waren sogar alle am Strand. Einige waren mutig und sind trotz des kalten Wassers geschwommen“, berichtet einer der Teilnehmer.

Unterstützt wurde das Projekt mit 5.000 Euro von der Lebenshilfe-Stiftung Braunschweig und mit 400 Euro von der Stiftung Netzwerk Nächstenliebe. Zudem mussten alle Teilnehmer einen kleinen Beitrag zahlen.

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